Montag, 7. Dezember 2015

Dreiteilige Veranstaltungsreihe

Liebe Menschen,

wir haben für diese Woche eine Veranstaltungsreihe, mit Vorträgen und Diskussionen zu verschiedenen Themen organisiert.

Montag, 07.12., 19:30 Uhr, S69 (Philosophikum)
https://www.facebook.com/events/624683297671350/
Klimawandel, Konsum, Kapitalismus - wie hängt das zusammen? Den menschengemachten Klimawandel bestreitet niemand mehr heute, doch wie können wir das Kippen der Umwelt verhindern? Kann der individuelle Konsum die Welt retten oder kann das Klima im Kapitalismus nicht gerettet werden?
Diese Fragen und viele mehr wollen wir mit euch zusammen diskutieren!

Dienstag, 08.12., 19:30 Uhr, S55 (Philosophikum)
https://www.facebook.com/events/144981809195804/
Rassismus an der Uni
Die Uni eröffnet vielen Studierenden neue Freiheiten, jedoch erleben Weiße und Nicht-Weiße Studierende ihren Uni-Alltag unterschiedlich. In den Vorlesungen und Seminaren spiegeln sich gesellschaftliche Verhältnisse wieder und Rassismus existiert auch an deutschen Hochschulen.
Der gesellschaftsfähige Rassismus äußert sich z.Bsp. in den Ansprachen durch Dozent*innen und Kommiliton*innen, Lehrplänen und Bewerbungsurteilen.
Wir werden gemeinsam erörtern, wie sich Rassismus an Universitäten manifestiert und wie wir ihn bekämpfen können.


Mittwoch, 09.12., 19:30 Uhr, S132 (Humanwissenschaftliche Fakultät)
https://www.facebook.com/events/1688481544727902/Paulo Freire gehört zu den wichtigsten Pädagogen, die sich ihr Leben lang für Gerechtigkeit, Freiheit und Solidarität in der Welt einsetzten. In den 60er Jahren führte er eine großangelegte Alphabetisierungskampagne in den Slums Brasiliens durch, damit ihnen die Möglichkeit gegeben wurde, sich aus ihrer Unterdrückung zu befreien. Als Folge wurde er verhaftet und musste ins Exil. Dies hielt ihn aber nicht auf, weiterhin gegen Armut und Ausbeutung zu kämpfen.

Weltweit berühmt wurde er durch seine „Pädagogik der Unterdrückten“, welche als bewusstseinsbildende Pädagogik die Menschen vor allem motivieren und befähigen will gemeinsam die Welt kritisch zu verstehen, um sie sinnvoll zu verändern.
Zudem stellte er sich gegen die Entmündigung durch Lehrerinnen und Lehrer. Lehren sollte nicht Programmieren mit fremdem Wissen, sondern kritisches Hinterfragen und Veränderung des Lebens sein: „Erziehung kann niemals neutral sein. Entweder ist sie ein Instrument zur Befreiung des Menschen, oder sie ist ein Instrument seiner Domestizierung seiner Abrichtung für die Unterdrückung.“

Seine nie enden wollende Neugierde half ihm bei seinem Kampf um Gerechtigkeit dabei scheinbar Unmögliches, wirklich werden zu lassen: „My curiosity never stops. Maybe, in the last moments of my life, I will be curious to know what it means to die.”
Die Veranstaltung findet im  Raum S132 in der Humanwissenschaftlichen Fakultät statt. Diesmal um 19 Uhr.

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