Dienstag, 29. September 2015

Kobane: Hin und wieder zurück – Ein Reisebericht

Am 8.8. bin ich aufgebrochen, um mit anderen Genoss*Innen in Kobane ein Gesundheitszetrum zu bauen, um einen kleinen Beitrag zum kurdischen Befreiungskampf zu leisten. Auf meiner Reise habe ich viel erlebt und bemerkenswerte und interessante Menschen kennengelernt. 

Angefangen damit, dass ich vier Tage in einem Flüchtlingszeltlager in Suruc verbracht und dort unter den Menschen gelebt habe, zweimal einen Grenzübergang mitgemacht habe, den man nur schwer in Worte fassen kann – bis hin zur unglaublichen Gastfreundschaf und Herzlichkeit der Bevölkerung, die trotz all dem Leid nicht aufgegeben haben und auch niemals aufgeben werden.

Auf meiner Reise hatte ich die Möglichkeit mit vielen Menschen zu reden. Ich traf auf deutsche YPG-Kämpfer, Frauen, die kaum älter als 18 waren und trotzdem ihr Land gegen die einfallenden IS-Horden verteidigt haben, den Ministerpräsidenten von Rojava und den Bürgermeister von Kobane und viele weitere interessante Charaktere.


Ich möchte auch auf politische Forderungen nach einem humanistischen Korridor eingehen, deren Umsetzung eine Möglichkeit wäre, die Menschen dort zu unterstützen:

Es muss für die in der Türkei lebenden Helfer*Innen eine Möglichkeit geben, gefahrlos und uneingeschränkt lebensnotwendige Güter nach Rojava zu transportieren. Bereits heute stehen von diversen Gruppen bereitgestellte Güter an der Grenze, wo sie von türkischen Truppen aufgehalten werden. Der türkische Staat steht in der Pflicht, die völkerrechtswidrige Situation an seiner südlichen Grenze zu beenden.


Ich freue mich auf euren Besuch!

Wann & wo: am Mittwoch, 30.9. um 19:30 Uhr, im DieLinke-Parteibüro, Zülpicher Str. 58 im Köln

1 Kommentar:

  1. Danke fürs Teilen. Ich liebe es zu reisen und ich habe viele Länder besucht. Aber ich erinnere mich meine Antarktis unterwegs durch https://poseidonexpeditions.com/de/antarktis/ vor allem . Es war unvergesslich.

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